Tech Caching Parcours

07. JAN 2018 08:00 - 09:00

Die Hochschule Kaiserslautern führte am 27.10.2017 einen tech caching parcours an unserem Gymnasium durch.

Es war bereits das dritte Mal, dass Schülerinnen ihre Talente in den MINT-Bereichen unter Beweis stellen konnten. Fünf Tutorinnen der HS Kaiserslautern begleiteten den Parcours, unterstützten die Mädchen bei den Experimenten und erklärten technische Sachverhalte. Außerdem erhielten die Schülerinnen viele Informationen von den Studentinnen zu möglichen Studiengängen und beruflichen Möglichkeiten in den MINT-Bereichen.

Die insgesamt 20 Schülerinnen der Klassenstufe 8 waren begeistert und konnten viele Ideen mit nach Hause nehmen, vielleicht auch davon, in welchen Gebieten ihre berufliche Zukunft liegen könnte. Großen Spaß bereiteten den Schülerinnen das Programmieren des Roboters „Roberta“ und das Herstellen eines elektrischen Teelichts mittels feilen, schleifen und löten. Nach dem tech caching parcours waren sich die Schülerinnen einig: Das Angebot war vielfältig, abwechslungsreich und spannend (siehe Fotogalerie).

Text: C. Harz

Fotos: E. Breuer


Hier noch einige Stationen:

Zauberschrift

Für die Zauberschrift benötigt man einen Spiegel, einen Pinsel und die Zaubertinte. Trage ein wenig Zaubertinte mit dem Pinsel auf dem Spiegel auf (z.B. eine Schrift oder ein Muster) und lasse sie kurz einziehen. Wenn die Schrift danach noch nicht lesbar ist, hauche den Spiegel an. So sollte man erkennen können, was man zuvor geschrieben oder gezeichnet hatte.

Text: Nele Lohmann


Minerale schleifen

An dieser Station, einer Station für Handwerk und Technik, gab es eine Box voller Salzsteine. Man durfte sich einen Stein aussuchen und sich diesen mit ebenfalls vorhandenen Feilen so zurecht schleifen, wie man wollte.


Lämpchen selber löten

An der Station für Mikrosystemtechnik haben wir auf eine runde Platine eine kleine Glühlampe, eine Batterie und einen An- und Ausschalter gelötet. Diese Platine kam anschließend in die Hülle eines Teelichtes.


Den Tisch bauen

Damit das Lämpchen irgendwo stehen kann, haben wir an dieser Station für Handwerk und Technik einen kleinen Tisch aus Schrauben und einer gitterartigen Metallplatte gebaut. Zuerst hat man die Ränder der Metallplatte gefeilt, damit man sich später nicht schneidet. Anschließend haben wir an den vier Ecken der Platte Schrauben eingefügt und mit Muttern angeschraubt. Fertig war der Tisch! Nun stellt man das elektronische Teelicht auf den Metalltisch und schaltet es ein. Anschließend legt man den geschliffenen Salzstein auf das elektronische Teelicht. Am besten hat uns das Löten auf der Platine gefallen.

Text: Julie Pott und Carla Schmitt


Ohne Worte

Wir hatten zwei „Morseschalter“, die miteinander verbunden waren und auf denen das Morsealphabet abgebildet war. Man musste sich ein Wort ausdenken, das man über Lichtsignale an den anderen Schalter sendet, und der Partner musste anhand der Lichtsignale erkennen, welches Wort gemorst wurde, indem man im Morsealphabet nachschaut. Die Morsebuchstaben bestehen aus einer kurzen Reihenfolge von Symbolen (kurzes Signal, langes Signal, Pause), die man, z.B. wie an dieser Station, als Lichtsignal sendet. Aber es gibt auch noch andere Methoden, wie man morsen könnte, z.B. als akustisches Signal, Funksignal oder als elektrischen Impuls.
Hier ein paar Beispiele: A = kurz, lang, B = lang, kurz, kurz, kurz, C = lang, kurz, lang, kurzSOS = 3 x kurz, 3 x lang, 3 x kurz.

Text: Nele Fuchs


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