KONZEPT

04. JUL 2017 Informationen

Ziel unserer Schule ist es, Voraussetzungen bei unseren Schülerinnen und Schülern zu schaffen, um den eigenen Lebensweg im Bezug auf Fähigkeiten, Neigungen und Interessen eigenverantwortlich zu gestalten. Am Gymnasium Nieder-Om sollen die Schülerinnen und Schüler frühzeitig und in altersgemäßer Form die Berufs- und Arbeitswelt kennenlernen und sich mit ihr auseinandersetzen. Die Berufs- und Studienorientierung ist integraler Bestandteil des Unterrichts und wird durch begleitende Veranstaltungen und Projekte in der Klassenstufe 9 begonnen und bis zur Jahrgangsstufe 13 fortgeführt.

 

Das Berufswahlportfolio

Mit dem Beginn berufsorientierender Aktivitäten (in Klasse 9) wird auch das Berufswahlportfolio eingeführt, in dem die Ergebnisse des individuellen Orientierungsprozesses dokumentiert werden. Durch das Zusammentragen und sukzessive Erweitern aller mit dem Berufsorientierungsprozess verbundenen Elemente, nicht nur der einzelnen Bausteine des Berufsorientierungskonzepts, sondern auch der fachimmanenten Anteile wie z.B. Lebenslauf entsteht ein Portfolio, das als Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler betrachtet werden kann. Die Schülerinnen und Schüler werden „fit gemacht“ für die Zeit nach der Schule und haben alle berufswahlrelevanten Unterlagen geordnet gesammelt.
Darüber hinaus stellt das Berufswahlportfolio eine wichtige Grundlage zur Vorbereitung und Durchführung von Laufbahnberatungsgesprächen dar.
Es wurde in seiner heutigen Form entworfen von Matthias Frank und wird von unserem Bildungspartner der Eckes Granini Deutschland GMBH finanziert.

 

Eltern werden einbezogen

Die einzelnen Inhalte, Projekte, Veranstaltungen und Unterrichtsinhalte bieten Anlass zur Kommunikation unter Mitschülern und vor allem zu Hause. Aus diesem Grund werden auch die Eltern frühzeitig über die berufsorientierenden Aktivitäten auf Elternabenden informiert (ab Klasse 9) und an unterschiedlichen Stellen eingebunden (z.B. im Rahmen von Befragungen zu den eigenen Kompetenzen der Schüler/innen etc.). Das Berufswahlportfolio eignet sich dazu als hilfreiches Medium der Orientierung und als ständige Begleitung des Berufswahlorientierungsprozesses.

Praktikum

Zentraler Baustein der Berufsorientierung zu Beginn der Oberstufe ist das Betriebspraktikum, das alle Schülerinnen und Schüler am Ende der 11. Jahrgangsstufe absolvieren. In den Jahrgangsstufen 12 und 13 wird die Berufsorientierung dann verstärkt durch Inhalte der Studienorientierung erweitert.

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