Das GYMNO ist 40 geworden - Schulfest zum Jubilaeum

26. JUN 2019 Aktuelles

„Vor über 40 Jahren träumte mancher nur von einem Gymnasium in Nieder-Olm, andere versuchten, den Traum zu realisieren“, so der Tenor von Dr. Valentin Kirschner, seinerzeit Verbandsbürgermeister und Ortsbürgermeister von Nieder-Olm in Personalunion, und Dr. Wolfgang Bietz, dem ersten Schulleiter des GYMNO. Beide hatten das Projekt Gymnasium Nieder-Olm Ende der 1970er Jahre vorangetrieben.

Die Schule hat in 40 Jahren eine unglaubliche Entwicklung durchgemacht, so die heutige Schulleiterin Christel Frey: „Größer wollen wir nicht mehr werden, aber immer noch (!) etwas besser.“ Heute ist das Gymnasium das zweitgrößte Gymnasium von Rheinland-Pfalz.

Auf das Jubiläumsfest hatten die Schülerinnen und Schüler, Ehemaligen, Eltern und Lehrenden sich an drei Tagen in über 70 Projekten unter dem Motto „Talente entdecken“ vorbereitet. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen wurden am Samstag auf dem gesamten GYMNO-Gelände präsentiert. Entstanden ist dabei ein buntes Potpourri aus Sport-, Tanz-, Kunst- und Musikdarbietungen. Außerdem gab es jede Menge Ergebnisse aus den Literatur- und Geschichtsprojekten, Koch- und Wanderprojekten zu bestaunen. Über die Kreativität und Ausdauer der Teilnehmer in den jahrgangsübergreifenden Gruppen kann man sich weiterhin auf dem Schülerblog unter www.gymnoblog.wixsite.com/website informieren.

Das Wetter zeigte sich am Schulfest von der besten Seite; die verantwortlichen Organisatoren Volker Bommas und Ernst Breuer waren mehr als zufrieden mit der hohen Besucherzahl. Der erzielte Gewinn wird zur Hälfte dem Camarakreis als traditionellem Kooperationspartner des GYMNO zugeführt, der Kinder in Afrika betreut. Die andere Hälfte kommt dem Förderverein der Schule zugute, der zahlreiche Anschaffungen für die Lernenden tätigt und finanzielle Unterstützungen bei Fahrten ins In- und Ausland leistet.

Noch lange vor den „friday for future“-Demonstrationen hatte das Organisationsteam sich bereits darauf verständigt, jeglichen Plastikmüll zu vermeiden. Auf Einwegbecher und -Teller wurde komplett verzichtet. Stattdessen gab es GYMNO-Becher, die nun nachhaltig bei allen zukünftigen Veranstaltungen genutzt werden. Deshalb wurde „unglaublich wenig Müll auf diesem Fest produziert“, so die beiden Hausmeister Michael Kissel und Markus Oehler.

Den Ehemaligentreff im Anschluss an das Schulfest organisierte die Schulleitung gemeinsam mit dem Förderverein. Etwa 300 ehemalige Schülerinnen und Schüler sowie Kolleginnen und Kollegen genossen die schöne Abendstimmung, tauschten alte Schulgeschichten aus und konnten das jetzige Gymnasium bestaunen ... nach 40 Jahren ist vieles nicht mehr so wie zu den beschaulichen Anfangszeiten, die anhand von Fotos in einer kleinen Ausstellung zu besichtigen waren.

BRE/TOM/FRE


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